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Über mich und
wie ich zum Beagle kam
Ich bin 1953 im Hunsrück geboren und hatte schon
von Kindheit an eine Begeisterung für alles was mit Tieren zu tun
hatte. Meine Eltern waren darüber gar nicht erfreut, gaben aber meinem
Bitten und Betteln nach und so wurde ich mit 16 Jahren stolzer Besitzer
eines Rauhaardackels namens Hugo.
Es folgte Studium, Ausbildung zur Pharmazeutischen Assistentin und Heirat,
eigenes Haus mit Garten und natürlich ein Hund. Es war wieder ein
Rauhaardackel, diesmal namens Marco. Er wurde leider nur 5 Jahre alt,
Bandscheibenvorfall.
Nun suchten wir, mein Mann und ich, einen Hund der nicht anfällig
für diese Krankheit und auch etwas größer war, der ein
kurzes Fell und Schlappohren haben sollte. Er sollte gut verträglich
sein mit Kindern und ein ausgeglichenes Wesen haben. Unser Dackel hatte
davon nur die Schlappohren und das kurze Fell.
Nach langem Suchen und Beratung durch meinen Tierarzt kamen wir auf den
Beagle. Alles gut und schön, aber schnell musste ein Beagle her,
also in die Zeitung geguckt, angerufen und hingefahren. Das war unser
größter Fehler. Wir kauften einen Beaglewelpen aus irgendeiner
Zucht, besser gesagt aus einer Vermehrungsstätte für Hunde etlicher
Rassen. Dieser Beagle hatte zuchtbedingt eine seltene Krankheit, dazu
noch hochgradig Hüftgelenksdysplasie und musste mit 14 Monaten wegen
Bandscheibenvorfall eingeschläfert werden.
Durch diese Erfahrung reicher erkundigte ich mich beim Beagleclub Deutschland,
und wartete längere Zeit auf meinen Beagle, auf meinen Traumhund.
Und ich bekam ihn. Es war ein zweifarbiger Rüde, Kane Steven of Justine`s
Pack, Rufname Robin. Ich war begeistert von der Rasse, Robin war der Hund
den ich immer haben wollte. Ich bestand mit ihm die Begleithundeprüfung,
er hörte aufs Wort, war ausgeglichen, sensibel und unheimlich verschmust.
Wir besuchten viele Ausstellungen und mein Robin holte viele Titel, ja
er wurde sogar 1991 in Dortmund auf der Welthundeausstellung Weltsieger.
Bei so viel Begeisterung für diese Rasse stand für mich fest,
ich wollte züchten und meldete 1993 meine Zucht beim VDH an, kaufte
eine fertige Zuchthündin und hatte 1995 meinen ersten Wurf und züchte
immer noch mit der gleichen Begeisterung und Liebe zu den Beagles.
Ich lege bei meiner Zucht großen Wert auf ausgeglichenes und liebes
Wesen. Der Beagle hat ein eigenes Rasseporträt und einen Standard,
den ich und ich denke jeder Züchter im VDH anstrebt.
Meine Beagle kann man schnell untereinander verwechseln, sie haben alle
den gleichen typischen lieben Gesichtsausdruck der Beagles von der Thonetshöhe.
Außer dem ansprechendem Exterieur lege ich großen Wert auf
Gesundheit und damit verbunden auf ein langes Hundeleben.
Beagle können so charmant sein, dass manche frischgebackenen Welpenbesitzer
mit der Erziehung Schwierigkeiten haben, in diesen Fällen und egal
um welche Probleme es sich rund um „meine Beagle“ handelt,
stehe ich meinen Welpenbesitzern mit Rat und Tat bei, ein ganzes Beagleleben
lang. |